Die Eiche im Garten

Die Eiche ist aus botanischer Sicht ein Buchengewächs und eine der am häufigsten vorkommenden Laubbäume auf der gesamten Nordhalbkugel. In Deutschland gibt es neben zahlreichen anderen Eichen auch zwei heimische Arten: die Stieleiche, auch deutsche Eiche genannt, und die Trauben- oder Wintereiche. Die Eiche ist ein sehr alter und geschichtsträchtiger Baum. Sie steht für Standhaftigkeit, Kraft und Treue.

Eichenbaum im Herbst

Welchen Standort benötigt eine Eiche?

Eichen zählen zu den Lichtbaumarten (Quelle: Wikipedia). Das bedeutet, sie benötigen zum Wachsen sehr viel Sonnenlicht. Aus diesem Grund ist eine Eiche nicht für alle Standorte geeignet. Sie braucht eine große freie Fläche, um gut zu gedeihen. In kleinen und mittleren Gärten bieten sich dafür in der Regel keine passenden Stellen an.

Neben ausreichend Tageslicht benötigen Eichen einen nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden. Kleinere Gärten mit einer aufgeschütteten Humusschicht eignen sich auch aus diesem Grund nicht als Standort für diesen Baum. Ebenso sollten am Pflanzort keine Rohre oder Leitungen im Boden verlaufen. Diese können von den kräftigen Wurzeln beschädigt werden.

Ein weiterer Punkt, den es zu beachten gilt, betrifft die Größe der Eiche. Ein ausgewachsener Baum misst zwischen 25 und 30 Metern. Sein Stamm kann einen Durchmesser von bis zu drei Metern erreichen. Und seine Baumkrone wächst entsprechend üppig und ausladend. An der passenden Stelle gepflanzt, ist die Eiche eine markante Erscheinung. Sie bietet im Sommer viel Schatten und beherbergt in ihren Ästen eine unüberschaubare Anzahl von verschiedensten Insekten.

Wie pflanzt und pflegt man Eichen?

Eichen lassen sich grundsätzlich aus Eicheln heranziehen. Dazu eignen sich allerdings nur reife Eicheln. Diese erkennt man an ihrer festen braunen Oberfläche. Ein weiterer Hinweis auf die Reife ist, wenn sich die Früchte leicht aus ihren braunen Käppchen lösen.

Ehe die Eicheln eingesetzt werden, müssen sie einige Wochen im Kühlschrank "überwintern". Wem diese Vorgehensweise zu umständlich erscheint, kann den Eichensetzling natürlich in einer Baumschule kaufen.

Ist der Setzling gepflanzt, heißt es Ausdauer und Geduld bewahren. Eichen zählen zu den träge wachsenden Bäumen. Mehr als vier Zentimeter pro Jahr darf man nicht erwarten. Im Vergleich dazu legen Kiefern in der selben Zeitspanne rund 35 Zentimeter an Höhe zu.

Wenn der Eiche ausreichend Platz zum Wachsen zur Verfügung steht, dann ist ein Zuschneiden im Prinip nicht notwendig. Sollten doch aus Sicherheits- oder Platzgründen irgendwann Äste weichen müssen, sollte ein Fachmann die Schneidearbeiten erledigen. Die Verletzungsgefahr bei einem derart mächtigen Baum ist für ungeübte Laien zu groß.

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